Leben aus der Vision: Erfahrungsberichte, Teil 1

Erschienen im Magazin "Naturheilverfahren & Lebensthemen" Ausgabe Nr. 9
www.naturheilverfahren-lebensthemen.de

In der letzten Ausgabe hatten wir über den Kurs Leben aus der Vision in einem Interview berichtet. Von diesem Beitrag fühlten sich viele Leser angesprochen und etliche haben den Kurs besucht und nach ihren Angaben sehr davon profitiert. Wir möchten in den nächsten Ausgaben jeweils ein Fallbeispiel eines Kursteilnehmers vorstellen, da uns interessiert, aus welchen Beweggründen jemand den Kurs besuchte und mit welchen Erkenntnissen er abgeschlossen wurde. Unser erstes Beispiel ist Marilena, 42 Jahre. Ihre Kursteilnahme liegt eineinhalb Jahre zurück, ein guter Zeitraum, um Bilanz zu ziehen.

Ich bin auf den Kurs aufmerksam geworden, weil ich eine Familienaufstellung gemacht hatte, die zwar sehr gut für mich war, doch ich spürte, da gibt es mehr für mich zu klären, ich war immer noch nicht in meiner Kraft. Über diese Fragen, die in mir rumorten, sprach ich mit Reinhard Lier, bei dem ich aufgestellt hatte, und er riet mir zu dem Kurs Leben aus der Vision bei Karl Theodor Wiek. Man muss zu meiner Geschichte wissen, dass ich in einem sehr klösterlichen Internat aufgewachsen bin und unter der dort herrschenden Strenge stark gelitten habe. Diese Zeit ist ja nun schon lange vorbei, mittlerweile bin ich schon viele Jahre verheiratet und habe eine zehnjährige Tochter. Doch ich spürte, dass diese Erfahrungen aus der Jugend mich unbewusst immer noch quälten. So sehr ich mit meinem Kopf auch argumentierte, dass diese Phase meines Lebens vergangen ist, es waren Einstellungen zu mir selbst, die damals gesetzt wurden und die ich einfach nicht so richtig los wurde.

Ein weiterer Punkt war, dass ich mich als Mutter nicht annehmen konnte. Ich hatte das Gefühl, ich genügte als Mutter nicht. Durch den Kurs lernte ich mich so anzunehmen, wie ich bin, und mit mir zufrieden zu sein. Ich wurde immer offener für dieses innere Erleben und die Auswirkungen im Außen. Daran ließ ich meine Tochter gleich teilhaben und sagte zu ihr: Weißt du, die Erwachsenen müssen wieder lernen, Freude zu haben. Und anstatt wie früher zu ihr zu sagen: Du musst in der Schule aufpassen., sagte ich nur: Wenn du nicht aufpasst, holen wir es eben nach. Doch du sollst Freude am Lernen haben. Und das Faszinierende war, dass meine Tochter immer besser in der Schule wurde. Sie spürte, dass ich an sie glaubte. Natürlich musste sie kein Schuljahr wiederholen, im Gegenteil, die Lehrer sprachen mich auf ihre guten Ergebnisse an. Wir haben heute ein sehr inniges Verhältnis. Für mich ist meine Tochter der Ausdruck meiner Liebe und das sage ich ihr auch.

Ein weiteres Thema waren Geld und Unabhängigkeit. Ich versuchte schon lange, mir beruflich etwas aufzubauen und unabhängig von meinem Mann zu werden, doch ich hatte Schwierigkeiten, für meine Leistung Geld zu verlangen. Auch ging es mit der Selbstständigkeit nicht so recht voran. Mir fehlte der Mut. Ich begann, regelmäßig die Übungen aus dem Kurs zu machen, die Wahlen (Visionen) sind dabei ja ganz wichtig. Auf einmal merkte ich, wie die Dinge sich zu entwickeln begannen. Es fügte sich, dass ich einen Ort fand, an dem ich meine eigenen Kurse halten konnte, eine Freundin schickte mir Geld, als Vorauszahlung für meine Leistung, um mir zu zeigen, dass sie an mich glaubte. Der finanzielle Fluss kam in Gang, ohne dass ich mich besonders angestrengt hatte, es waren innere Prozesse, die sich vollzogen und sich dann im Außen manifestierten. Heute habe ich eine regelmäßige Auslastung und eine gute Einnahmequelle neben meinem Dasein als Mutter, Hausfrau und Ehefrau. Ich spüre weitere Entwicklungen und lasse meine Umwelt daran teilhaben. Ich merke, wie ich authentischer bin. Die Beziehungen zu Freunden haben sich vertieft. Wir sprechen sehr offen über uns und das Leben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich durch den Kurs erstmals gespürt habe, welche Größe in mir steckt und dass ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Natürlich ist mein Alltag auch nicht immer einfach, doch was ich da in mir habe, das kann mir keiner nehmen. Es ist mir ein Anliegen, diesen Kurs vor allem Müttern zu empfehlen und Frauen, die spüren, dass sie noch nicht ganz in ihrer Kraft sind.

Kontakt:www.lebensqualitaet-wiek.com