Leben aus der Vision: Interview mit Karl Theodor Wiek

Erschienen im Magazin "Naturheilverfahren & Lebensthemen" Ausgabe Nr. 8
www.naturheilverfahren-lebensthemen.de

Es ist eine zentrale Frage in uns: Inwieweit können wir den Verlauf unseres Lebens selbst bestimmen? Statt Opfer Schöpfer sein. Ist das möglich? Der Kurs Leben aus der Vision gibt hierauf entscheidende Antworten. In dem fünfteiligen Seminar lernen die Teilnehmer, wie sie ganzheitlich denken und ihr schöpferisches Potenzial zum vollen Einsatz bringen können. Doch auch für den Umgang mit inneren Blockaden, ängsten und hemmenden Glaubensmustern finden sie Lösungen. N&L sprach mit dem erfahrenen Kursleiter Karl Theodor Wiek.

N&L: Der Kurs Leben aus der Vision bietet ein sehr kompaktes Konzept an Möglichkeiten und Übungen, das eigene Potenzial zu entfalten, hemmende Lebenserfahrungen zu verstehen und sie aufzulösen, sowie förderliche Entwicklungen einzuleiten. Das gefühlsmäßige Erleben und die Arbeit mit inneren Bildern spielen dabei eine sehr große Rolle. In diesem Zusammenhang gibt es auch den Begriff ganzheitliches Denken. Was bedeutet ganzheitlich denken, und warum ist das so wichtig?

K.T.W.: Unsere westliche Gesellschaft lebt vorwiegend im und aus dem Intellekt. Unser Alltag ist die Manifestation des Ausspruchs von Descartes: Ich denke, also bin ich! Das Ergebnis dieser Einseitigkeit sind die Probleme unserer Welt, die uns mittlerweile bis zur Unterlippe stehen. Albert Einstein erkannte schon vor Jahrzehnten: Unsere wichtigen Probleme können nicht auf der Ebene des Denkens gelöst werden, wo wir sie geschaffen haben!

Missverstehe mich bitte nicht, ich will nicht den Verstand abschaffen. Es geht mir darum, unseren Intellekt als ein Werkzeug einzusetzen, das uns dient, uns also aus der Dominanz des Verstandes zu lösen, der uns okkupiert hat. Lebensentscheidungen aus dem Intellekt heraus zu treffen - der nur den geringsten Teil unseres Bewusstseinspotenzials ausmacht - ist lebensgefährlich, wie wir inzwischen an allen Enden zu spüren bekommen.

In Leben aus der Vision re-aktivieren und trainieren wir den weitaus größeren Teil unseres Bewusstseinspotenzials, die Welt unserer Gefühle und unserer inneren Bilder. Ganzheitliches Denken beinhaltet das Gesamtpotenzial unseres menschlichen Bewusstseins, indem es in dem Raum arbeitet, der aus dem Zusammenführen von Bilderwelt, Gefühl und Intellekt entsteht, im wesentlichen also die Integration von linkem, rechtem und limbischem Gehirn. Aus diesem ganzheitlichen Raum heraus entfaltet sich die größte Wirksamkeit für unser Leben. Aus dieser Art, ganzheitlich zu denken, resultiert ein ganzheitliches Leben, das sowohl mit den Gesetzen der Natur, als auch Höheren Ordnungen übereinstimmt.

Wenn wir ganzheitlich denken, gelangen wir auf den Weg zur Fülle des ganzheitlichen Lebens. Das ist die Voraussetzung für die Erfüllung, die wir alle im Leben erfahren wollen. Ist es nicht verlockend, das, was über Abraham am Ende seines Lebens gesagt wurde, selbst zu erleben: Abraham starb alt und lebenssatt! Satt nicht in dem Sinne, dass er des Lebens überdrüssig war, wie viele Menschen heute, sondern dass er von allem, was das menschliche Leben auf allen seinen Ebenen bieten kann, so viel gekostet und erfahren hatte, dass ihm nichts mehr fehlte und er voll gesättigt, ganz und gar erfüllt gehen konnte.

Der Unterschied zwischen glücklichen
und unglücklichen Menschen
besteht darin, dass sich ein glücklicher Mensch
mit positiven Perspektiven identifiziert.

N&L: Du sagst am Anfang des Kurses, dass seine Wirkungsmöglichkeiten unbegrenzt sind, die einzige Begrenzung sind wir selbst. Damit sprichst Du auf die Art und Weise an, wie wir erzogen wurden. Kannst Du das näher erläutern?

K.T.W.: Der überwiegende Teil von uns wurde wohl von Eltern erzogen, die davon ausgingen, dass wir das, was sie für richtig und gut hielten, erst einmal lernen bzw. werden müssten. Sie hatten bewusst oder unbewusst die Vorstellung, dass wir so etwas wie unbeschriebene Blätter seien. Dementsprechend gaben sie sich alle Mühe, aus uns lebenstüchtige Menschen nach ihren Vorstellungen - zu machen. Wir entwickelten aus den verbalen und nonverbalen äußerungen unserer Eltern und Bezugspersonen ein bestimmtes Bild von uns selbst. Das war natürlich nicht unser eigenes, aus unserem Inneren, sondern das Puzzle, das die Außenwelt auf uns projizierte.

Zunächst gab uns vieles davon Halt, doch mit zunehmendem Alter wurden wir immer unabhängiger, hatten jedoch nicht gelernt, die Krücken, mit denen wir in unserer Kindheit und Jugend laufen lernten, abzulegen. Bestimmte Teile unseres Selbstbildes die Werte aus zweiter Hand - wirken nun meist unbewusst als Begrenzungen und Hindernisse für unsere Entwicklung.

In meinen Kursen erlebe ich immer wieder, dass Teilnehmer zwar verbal ausdrücken können, dass sie zum Beispiel von bestimmten Einschränkungen ihres Lebens frei sein wollen, sich aber kein Bild davon machen können, wie das ganz praktisch in ihrem Leben aussehen würde. Auch können sie diesen Zustand nicht gefühlsmäßig erleben. Hier wirken unsere unbewussten Begrenzungen und sabotieren jegliches Wachstum.

Wenn diese auf elegante Weise gelöst sind unsere innere Welt vom Staub und den alten Kindermöbeln befreit ist haben wir genügend Raum, uns selbst schrittweise so auszudehnen und zu gestalten, wie wir es uns in unseren kühnsten Träumen vorzustellen wagen.

N&L: Wir haben schon gesagt, dass man mit dem Kurs eine Fülle an Techniken an die Hand bekommt, mit denen man im Grunde für jede Situation gewappnet ist, auch für solche, die uns früher Energie gekostet haben. Wie wirken diese Techniken?

K.T.W.: Unsere westliche Zivilisation ist auf das Denken ausgerichtet. Wenn man bedenkt, was alles im Leben schief gehen kann, dann ist Erfolg in dem Sinne, dass unsere Vorstellungen vom Leben erfüllt werden, im höchsten Grade unwahrscheinlich. Intellektuell betrachtet heißt das: Je höher unsere Vorstellungen und Erwartungen gegenüber dem Leben sind, umso mehr Möglichkeiten gibt es, die nicht unseren Vorgaben entsprechen.

Unser Intellekt ist bestens darin geschult, in allen Lebenssituationen danach zu suchen und zu finden, was alles an Misserfolgen in den verschiedensten Formen passieren kann. Von daher ist der normale, das heißt der intellektuelle Blick unserer Gesellschaft auf Mängel und Probleme gerichtet. Frage jemanden auf der Straße, wie es ihm geht, und er wird Dir eine Litanei von Mängeln herunterbeten! In den Medien ist es das Gleiche.

Unser vom Intellekt beherrschtes Tagesbewusstsein ist überschwemmt von Mängeln und Problemen. Die gilt es zu lösen. Das gefällt dem Intellekt, der eng mit dem Ego verknüpft ist. Beide im Verbund können sich jetzt darin beweisen, eine noch bessere Welt zu schaffen.

Knüpfen wir hier an das an, was ich eingangs von Einstein zitierte, wird klar, dass das Denken eifrigst damit beschäftigt ist, die Mängel und Probleme im Visier zu halten, deren Beseitigung und Lösung durch das Denken des Ego-Intellekts erst notwendig geworden ist. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz und Mängel und Probleme nehmen weiter zu, da sich das überforderte Denken immer verkrampfter auf sie fixiert und nach Lösungen sucht.

In Leben aus der Vision beenden wir das missbrauchte und überforderte Denken und stellen den Intellekt wieder in den Dienst am Leben. Er bleibt also nicht unser Chef, sondern bekommt einen ganzheitlichen Vorgesetzten, dem er zuarbeitet. Das geschieht in mannigfaltigen Variationen unter anderem dadurch, dass wir unser Bewusstsein nicht mehr primär mit Mängeln und Problemen füllen, sondern mit deren möglichst ganzheitlichen Lösungen und unseren Zielen im Leben. Wir nähren somit nicht die destruktiven, sondern die aufbauenden Kräfte des Lebens.
Das ist kein einseitiger Positivismus, denn auftretenden Mängeln und Problemen gehen wir dabei nicht aus dem Weg, sondern wir lösen sie auf, nachdem wir die in ihnen enthaltenen Lernmöglichkeiten ausgeschöpft haben.
Anstatt unsere Energie im Hamsterrad des Intellekts kreisen und sich aufzehren zu lassen, investieren wir sie in Harmonie mit den Lebensgesetzen in unsere Absichten und fördern damit zinsträchtig unseren Erfolg und unsere Lebensfreude.

Die Wirkung dieser neuen Art und Weise des Umgangs mit uns und unserem Leben wird um so größer, je länger und je intensiver wir sie praktizieren. Sie steigt nicht linear, sondern exponentiell an. Das ganze Leben lang. Diese Techniken werden nicht eines Tages stumpf, so daß neue gebraucht würden, sondern sie führen uns auch in die inspirierenden Bereiche unseres Bewußtseins, in denen unsere Kreativität und Freude am Erforschen und Entdecken des Lebens angeregt und genährt wird.

Unsere Wünsche und Ziele verwirklichen sich
in dem Maße recht mühelos,
wie sie mit unseren wahren Werten
und unserer Lebensaufgabe im Einklang stehen.

N&L: Ein wichtiger Bestandteil des Kurskonzeptes besteht darin, die Situationen, für die man sich entschieden hat, täglich aufzuladen. Zum Beispiel: Ich habe genügend Freizeit, für meine Hobbys. Oder: Ich habe soundsoviel Umsatz. Um diese Wahlen täglich aufzuladen, muss man bei sich sein, man braucht täglich wenigstens ein paar Minuten Zeit, nur für sich selbst. Und je besser man in diesem Wunsch bild- und gefühlsmäßig leben kann, desto eher kann er sich realisieren.
Das bedeutet, man muss sich fallenlassen können und je mehr Wahlen man hat desto mehr geistige Energie kostet dieser Prozess. Wenn das so ist und wir damit das richtige Werkzeug haben, um unser Leben in die von uns gewünschte Richtung zu lenken, dann ist unsere Gesellschaftsform mit dem vielen Konsum von Fernsehen, Suchtmitteln und Ablenkungen durch Fun und Konsum, völlig falsch angelegt.

K.T.W.: Zunächst eine Richtigstellung: Man braucht sich zum Aufladen der Wahlen nicht anzustrengen. Das ist nicht mit dem Aufpumpen eines Fahrradschlauches vergleichbar. Im Gegenteil, jegliche Anstrengung zeigt, dass unser Verstand beteiligt ist, der versucht, es richtig zu machen was immer hier richtig für ihn sein mag. Die eventuell nur subtile Angst vor dem Falschmachen erzeugt Druck, der die Anstrengung, es nur ja gut zu machen, weiter erhöht. Auf diese Weise verstärkt sich die Spirale des Richtig-machen-müssen, das Bewusstsein verengt sich, es macht keine Freude mehr und leicht geht es schon gar nicht.

Wenn wir am Aufladen unserer Wahlen kein Vergnügen haben, werden wir es über kurz oder lang lassen wie so vieles, das in unserem Leben so hoffnungsvoll begann. Wenn Leben keine Lebens-Lust erzeugt, wird es zur Last mit allen geistigen, seelischen und körperlichen Folgen. Das ist ja eine der hervorragenden Möglichkeiten, die der Kurs bietet, in eine zunehmend leichtere, mühelosere Lebenshaltung zu gleiten, die zugleich viel erfolgreicher und glückbringender ist.

Eine Kursteilnehmerin schrieb mir:
Ich selbst tue immer weniger. Ich lade meine Wahlen auf und lasse mehr und mehr für mich arbeiten! Wenn wir auf der inneren, der Ursachenebene, die richtigen Impulse setzen, können wir auf der äußeren, der Wirkungsebene, ernten. Der Verstandesmensch wählt den umgekehrten Weg: Er rackert sich in der äußeren Welt ab, ohne den Samen auf der Ursachenebene zu setzen. Einen Erfolg dieser Anstrengungen sehen wir zum Beispiel in den Jahrtausende langen vergeblichen Bemühungen um Frieden.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Erfüllung der Ursehnsucht des Menschen nach Glücklichsein in diesem Leben seine höchste Befriedigung und Lebenserfüllung darstellt, müssen wir konstatieren, dass das Erreichen dieses Zieles die große Ausnahme ist.
Von daher gesehen ist das Verzetteln unserer Lebensenergie auf der Wirkungsebene der Außenwelt kontraproduktiv und man kann nur raten: Komm zu Dir und bestelle zuerst das innere Feld Deiner Ursachenebene. Du ersparst Dir enorm viel Kraftvergeudung, Frustration und Leiden! Das lernen und üben wir im Kurs ausgiebig.

Doch müssen wir deshalb nicht aus dieser Welt aussteigen. Wir bejahen und schätzen sie als unseren Mitspieler, mit dem wir die Entwicklung und das Wachstum unserer geistigen Fähigkeiten trainieren. Unsere Kraft, unser Verständnis und unsere Liebe wachsen an der Begegnung mit dem Gegenpol.

Andererseits kann man niemanden zu seinem Glück zwingen. Hat er jedoch genügend negative Erfahrungen mit seinen Versuchen gemacht, das Leben zu zwingen oder ihm zu entkommen, wird er von selbst nach anderen Möglichkeiten seiner Lebensgestaltung suchen.

Das Leben hat unendlich viel Raum und Geduld für menschliche Ver-rücktheiten. Der Unterschied ist nur: In dem Maße, wie wir den lebenskonformen Weg verlassen und in eine ego-intellektuelle und damit lebensfeindliche Haltung geraten, in dem Maße wächst das Leiden. Das wird durch Ablenkung und Flucht nur vorübergehend ausgeblendet, um dann entsprechend stärker zurückzukommen. Und da ist jeder Mensch empfindlich.

Eine innere positive Stimme
ist eines der wichtigsten Unterschiede,
zwischen einem Versager
und einem erfolgreichen Menschen.

N&L: Wir können im Grunde sagen: Je mehr jemand in der Lage ist, sich den gesellschaftlichen Ablenkungen und dem Leben einen Pseudosinn gebenden Beschäftigungen zu entziehen und stattdessen in sich hineinzuhorchen, desto erfolgreicher und zufriedenstellender wird er an seinem eigenen Lebensplan arbeiten können?

K.T.W.: Ja, im Prinzip und in der Theorie stimmt das. In der Praxis heißt es jedoch aufzuwachen aus linearen, logisch erscheinenden Vorstellungen. Jede Intention, die darauf abzielt, sich nicht ablenken zu lassen, seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen und im Griff zu behalten ist für den Normalsterblichen je länger um so schwerer aufrecht zu halten. Das ist eher etwas für im mentalen Willen sehr durchtrainierte Yogis und solche, die es werden wollen. Zugleich bedeutet dieser Weg auch Ablehnung und Abtrennung eines Teils des Lebens. Es ist ein enorm harter und langer Weg und wie es scheint, erreichen nur Ausnahmen das Ziel.

Leben aus der Vision geht einen anderen Weg, den jeder wache, an seinem Wachstum interessierte Mensch leicht gehen kann. Anstatt mit eiserner Willenskraft und Härte gegen sich selbst vorzugehen und hindernde Gedanken, Gefühle und Emotionen auszuschalten, heißt es, diese wahrzunehmen und nicht nur zu neutralisieren, sondern sie in hilfreiche Kräfte zu wandeln. Und das ist einfach. So könnte zum Beispiel aus einer belastenden Lebenshaltung: Das Leben ist schwer und hart. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll! eine hilfreiche Energie werden, die Dich in allen Lebenslagen unterstützt und fördert und die für Dich vor allem auch spürbar und erlebbar ist.

Häufig steckt in uns auch die fast unbewusste Lebenshaltung: Was ich nicht im Griff, unter Kontrolle habe, läuft schief! Darin steckt: Das Leben ist mir feindlich gesonnen! Und schon sind wir im Kampf ums Über-Leben und das heißt, in unserem Ego-Intellekt gefangen.

Mit Leben aus der Vision kannst Du mehr und mehr selbst erfahren, dass das Leben Dir wohl gesonnen ist, ja, dass es Dich liebt. Dass es das, was Dich wirklich glücklich machen kann, schon immer pausenlos auf einem silbernen Tablett hinter Dir her trägt und es Dir immer wieder neu offeriert. Das heißt, Du musst es nicht erst mühselig erschaffen, sondern es ist schon da. Du kannst lernen, es zu entdecken. Das gelingt jedoch nicht mit noch so großer intellektueller Anstrengung. Es geschieht um so leichter und müheloser, je mehr Du lernst, Dich auf den natürlichen Fluss der Lebensenergie einzulassen, je ganzheitlicher Du Deine Wahrnehmung aktivierst und Deine Aufmerksamkeit locker und freudig auf das richtest und hältst, für das Du Dich entschieden hast, es zu erleben.

Wir gebrauchen unsere Energie also nicht dafür, äußere Reize und Ablenkungen von uns fern zu halten, sondern dafür, mit ihr innerlich unsere Ziele und Visionen zu nähren. Wir müssen uns nicht vor Teilen des Lebens schützen, ihnen gegenüber womöglich gar zu machen, sondern wir lassen nicht förderliche Energien widerstandslos durch uns hindurchfließen und umarmen, was uns aufbaut und entfaltet.

Zuversicht ist die Fähigkeit,
sich den Erfolg im Voraus
vorstellen zu können.

N&L: Es bedeutet sogar, dass diejenigen, die sich durch die Gesellschaft in Atem halten lassen, anstatt ihren innersten Sehnsüchten Raum zu geben, wohl kaum die Chance auf die Lebenserfüllung haben werden, die sie sich wünschen und insofern auch nicht satt sterben können?

K.T.W.: Das ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend Böses muss gebären! so drückt Schiller es im Wallenstein aus. Das bedeutet hier: Wenn ich mich aus innerem Unbefriedigtsein äußerlich ablenke, anstatt der Sache auf den Grund zu gehen und sie zu lösen, erlebe ich vielleicht kurzfristige Erleichterung, der Kater neuen, stärkeren inneren Unbefriedigtseins folgt jedoch auf dem Fuße. Dann kann ich mich in größere Aktionen stürzen und damit den Teufelskreis zunehmender Lebensunerfülltheit sprich Ersatzbefriedigungen schneller antreiben. Ich beobachte jedoch, dass diese Flucht vor dem eigenen Inneren heute immer schneller in die unausweichliche Konfrontation mit den eigenen Schwierigkeiten führt.

Diese Notbremse, die mich vor bleibendem seelischen Schaden bewahren soll, braucht das Leben jedoch nicht zu ziehen, wenn ich die Zeichen erkenne, sie ernst nehme und mich freiwillig auf den Weg zu mir selbst mache. Und da bietet Leben aus der Vision ausgezeichnete Möglichkeiten.

Der Radius, vor uns selbst davon laufen zu können, wird immer enger. Wer sich nicht freiwillig um sich selbst kümmert, dem gibt das Leben Nachhilfeunterricht! Nachsitzen ist immer aufwändig, es geht von unserer Freizeit ab.

Wer seine Lebenserfüllung nur in der äußeren Realität sucht, wird wohl kaum wirklich gesättigt in die andere Welt gehen. Das, was er für seine Nahrung hielt, wird ihm bei diesem Schritt restlos genommen und er begegnet dem Tod arm wie eine Kirchenmaus.

Mit hinüber nehmen wir nur, was wir geworden sind. Vorausschauend, weise und liebevoll handeln wir, wenn wir unser äußeres, weltliches Geschehen so gestalten, daß wir innerlich optimal daran wachsen, d.h., an Kraft, Liebe und Weisheit zunehmen.
Das ist die einzige Währung, die hier und drüben zählt, die in beiden Welten gleichermaßen Lebenslust und Lebenskraft schenkt, uns satt macht. Nicht erst beim letzten Stündlein, sondern schon jetzt und hier.

N&L: Ist es sinnvoll auch Dinge zu wählen, an die man im Moment noch nicht glauben kann, die man sich noch nicht so richtig vorstellen kann?

K.T.W.: Grundsätzlich gibt es nichts, was man mit Leben aus der Vision nicht erreichen könnte. Doch wie ein Sprinter nicht ohne Training 100 Meter in zehn Sekunden laufen kann, so ist auch unser Leben ein Training, in dem wir von Erfahrung zu Erfahrung bewusster werden und wachsen können. Es gibt für uns keinen erkennbaren Endzustand des Lebens.

Das ist ja gerade sein Wesen: Leben ist Entwicklung, Entfaltung ungeahnter Möglichkeiten. Diesem freudigen, erfüllenden Wachstum geben wir die größten Chancen, wenn wir das leben: Der Weg ist das Ziel! Es wäre schade, wenn wir uns auch nur um eine mögliche Erfahrung auf diesem Weg betrügen würden. Also, eile mit Weile und wachse in dem Rahmen, den Du für möglich halten und Dir vorstellen kannst. Aber gehe schließlich bis an die äußersten Grenzen Deiner inneren Möglichkeiten. Das sichert Dir größtmögliche, reichhaltigste Entwicklung und Lebensgenuss.

Das Bild von uns selbst
bestimmt die Grenzen unserer Erfahrungen.

N&L: Wie wichtig ist die Regelmäßigkeit bei den Übungen?

K.T.W.: Leben aus der Vision bietet Dir eine Transformation, eine Methamorphose Deiner Persönlichkeit an. Das ist ein alchemistischer Prozess, in dem schließlich aus dem Blei der Persönlichkeit, die Du jetzt zu sein glaubst, das Gold eines Menschen mit einer Persönlichkeit werden kann, dessen Struktur und Inhalte, Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten den tiefsten, für dieses Leben in Dir angelegten Werten entsprechen. Das heißt, Du wirst zu dem, was Du mit Deinen kühnsten Wünschen und in Abstimmung mit Deiner inneren Führung erträumt hast; zu dem, was Du in Deinem inneren geistigen Zuhause eigentlich bist.

Du selbst bestimmst, wie weit Du Dich jeweils darauf einlässt und entscheidest dadurch mit, in welcher Zeit sich dieser Prozess vollzieht.
Regelmäßigkeit im Sinne einer höheren Ordnung, für die Du langsam ein Gefühl bekommst, ist wesentlich effektiver als mechanische Pedanterie und Perfektionismus.

Du lernst, die rationalen Ansprachen Deines Verstandes zu unterscheiden von Deiner Intuition. Du installierst einen ganzheitlichen Chef anstelle Deines Verstandes, was Deinem Leben einen unvergleichlich größeren Raum verschafft. Du lässt Dich viel leichter und häufiger vom natürlichen Strom Deiner Lebensenergie leiten als vom Richtigmachenmüssen/-sollen alter Verhaltensmuster.

N&L: Zu den Übungen gehört auch, über den Tag zu reflektieren und sich bewusst zu machen, was gut und was weniger gut gelaufen ist. Was man an sich mochte und was nicht. Diese Reflexion hat auch mit der Fokussierung unserer Energie zu tun. Doch was steckt noch dahinter?

K.T.W.: Zum Beispiel, von dem, was weniger gut gelaufen ist, was Du nicht mochtest, zu lernen. Dann kann es Dir in einem völlig neuen Licht erscheinen, Du kannst entdecken, dass es nicht etwas war, um Dich zu ärgern oder etwas, das schief gelaufen ist, sondern dass eine weise Absicht es genau so gefügt hat, damit Du zu deinem Aha-Erlebnis kommen konntest.

Auf diese natürliche Weise gewinnst Du eine andere Haltung zum Erlebten, wirst damit versöhnt und kannst sogar Dankbarkeit entwickeln. Des Weiteren hast Du erlebbaren Einblick in höhere Führung erhalten, was Dir mit der Zeit die Erfahrung vermitteln kann, niemals allein zu sein. Das ist eine solide Lebensbasis in dieser Welt des Umbruchs und eine angenehme Art relativ mühelosen Wachsens. Viele kleine, unscheinbare Schritte erschaffen auf diese Weise immer tiefere Befriedungen Deiner inneren Kriegschauplätze.

Wenn ich das früher kennengelernt hätte,
wäre in meinem Leben sicherlich Einiges anders verlaufen.
Doch jetzt kann ich ja noch alles ändern.
Kursteilnehmerin

N&L: Das Faszinierende ist, dass man im Verlauf des Kurses ein ganz anderes Gefühl für die eigene Energie erhält. Man spürt auf einmal, dass man selbst die Macht in der Hand hält und entsprechend manifestieren sich Dinge, die man vorher gar nicht für möglich gehalten hat. Was wäre für Dich die ideale Gesellschaftsform, damit jeder stets sein ganzes Potenzial nutzen kann?

K.T.W.: Mein Eindruck ist, dass aufgrund unseres gegenwärtigen Bewusstseinszustandes keine andere Welt möglich ist, als eben die jetzige. Die äußere Welt ist der Spiegel unserer Innenwelt.

Wo es für mich hingehen soll und wofür ich mich mit meiner ganzen Kraft einsetze, ist eine Welt, in der wir Menschen die äußerliche Trennung innerlich als Schein entlarvt haben, in der wir innerlich erfahren, wie das Leben, das alles durchdringt und beseelt und sich in so unendlich vielen Formen und Gestalten ausdifferenziert, eins ist.

Dass wir unseren Ego-Intellekt von seiner für ihn unlösbaren Aufgabe, unser Leben zu führen, entbunden haben, indem wir immer weitere Bereiche unseres Über- und Unterbewusstsein kennen lernen und mit unserer inneren Führung und geistigen Helfern zunehmend bewusster zusammen arbeiten. Dass wir verstehen, wer wir wirklich sind und welche Mission wir mit uns selbst in diesem Leben haben.

Welche äußere Gesellschaftsform aufgrund dieser inneren Gegebenheiten entstehen mag, wird sich zeigen. Ich ziehe es vor, meine Energie effektiv einzusetzen und das bedeutet, im Bewusstsein bessere Lebensbedingungen zu schaffen, als im äußeren letztlich wirkungslose änderungen zu versuchen.

N&L: Viele Teilnehmer heben Deine besondere Art als Kursleiter hervor. Das hat sicher damit zu tun, dass Du Dich schon sehr lange mit diesen Themen beschäftigst. Wie bist Du auf Leben aus der Vision aufmerksam geworden?

K.T.W.: Mein Leben lang war ich auf der Suche. Lange Zeit hätte ich nicht sagen können, was ich suche. Doch wenn ich etwas unter-suchte, konnte ich relativ bald sagen: Das ist es - auch wieder - nicht! In vielen Jahrzehnten, die ich in dieser Weise unterwegs war, wurde das Gesuchte zwar immer deutlicher und ich kam ihm immer näher, doch hatte ich es noch nicht.

Eines Tages las ich eine Anzeige, in der ein Buch kurz beschrieben wurde. Das setzte innerlich in mir etwas in Bewegung. Schließlich schaltete sich mein Verstand ein: Was hast Du schon alles geglaubt, wie viele Bücher hast Du schon gelesen, von wieviel Kursen, Seminaren, Vorträgen, Ausbildungen warst Du zunächst überzeugt und meintest: Das ist es! Und dann ... nichts wars. Also bestellte ich nach dieser überzeugenden Einrede das Buch nicht. Mein Verstand hatte ja Recht. Wegwerfen konnte ich das Blatt mit der Anzeige jedoch auch nicht. So fand es sich nach Monaten unter einem Stapel unerledigter Papiere wieder an. Ich las es erneut. Das Gefühl stellte sich wieder ein, dieses Mal stärker: Da ist was! Mein Verstand kommentierte aus Erfahrung und ganz vernünftig. Ach, ja, er hatte ja so Recht. Also wanderte das Blatt zum nächsten Stapel, tauchte nach vielen Monaten erneut auf. Das gleiche Spiel. Als es ein weiteres Mal zum Vorschein kam, ärgerte mich diese Unentschiedenheit. Ich rief mich zur Ordnung: Entweder wird das Blatt jetzt weggeschmissen oder Du bestellst das Buch keine Ausflüchte mehr! Unentschlossen stand ich da, bis ich schließlich gegen den Einspruch meines Verstandes das Buch Weisheit der Delphine von Ilona Selke bestellte. Es löste in mir die Lawine aus, die heute auch äußerlich mit meinen Kursen zunehmend ins Rollen kommt.

Haben wir Widerstand,
ist er uns nicht im Weg, sondern er ist
in diesem Augenblick unser Weg.

N&L: Was gibt es Dir persönlich, diese Kurse zu leiten?

K.T.W.: Jeder Mensch ist eine Einmaligkeit. So ist auch jeder Kurs für mich eine höchst individuelle Erfahrung. Ich erlebe es als große Herausforderung, mich einerseits auf das gemeinsame Feld der gesamten Kursteilnehmer, zugleich auch auf jeden Teilnehmer einzeln optimal einzustellen. Es geht mir dabei auch darum, den inneren Lebensraum und die Ausdrucksweise des Menschen, mit dem ich arbeite, zu erfassen, um ihm in seiner Welt zu begegnen. Das halte ich für eine Grundvoraussetzung, um die zum Teil seelisch tief bewegenden Lebensthemen des Kurses für ihn aufnehmbar zu machen, sie in solchen Portionen anzubieten, dass es einerseits verdaubar ist, zugleich aber noch Appetit bestehen bleibt.

In meinem persönlichen Leben aus der Vision tun sich immer neue Türen auf und eröffnen tiefere Einblicke hinter die Kulissen des Lebens. Diese natürliche, mühelose Entfaltung meines Lebens - sowohl seelisch, geistig, spirituell als auch in den praktischen Dingen des Alltags - versetzt mich immer neu in Entzücken, habe ich doch selbst zutiefst erfahren, wie anstrengend, ermüdend und frustrierend ein intellektbetontes Dasein ist. Daher erfüllt mich tiefes Mitgefühl, wenn ich bei meinen Kursteilnehmern die verschiedenen Spielarten des Schwimmens quer zum Strom des Lebens oder gar gegen ihn wahrnehme.

Den Kursinhalt zusammen mit den immer weiter wachsenden Erfahrungen und Erkenntnissen meines Lebens zu vermitteln, erfüllt mich immer neu mit Begeisterung, Freude und inniger Dankbarkeit. Wir können auf diese Weise das Lernen durch schmerzhaftes Leiden beenden, uns stattdessen in die Lebensgesetze einschwingen und uns in Leichtigkeit und Freude entwickeln und wachsen.

Den Kurs zu geben ist mir ein gutes Stück Erfüllung meines Lebenstraumes. Die größten Stützen sind mir dabei die Verbindung mit meiner inneren Führung, meine Intuition und meine Lebenserfahrung. Ich freue mich, auf diese beglückende Art und Weise meinen Teil zum Wachstum der Gesellschaft beitragen zu können.

N&L: Die Teilnehmer haben unterschiedliche Gründe, an diesem Kurs teilzunehmen. Könntest Du dennoch sagen, dass es im Wesentlichen um ganz prägnante Themen geht, die sie beschäftigen?

K.T.W.: Am Kurs nehmen sowohl Menschen mit klar erkannten Themen teil, wie zum Beispiel Menschen, die keinen Partner finden oder glauben, den Falschen zu haben, Menschen in akuten und chronischen Beziehungsproblemen, Menschen, denen Krankheit oder der Tod von Nahestehenden tiefe Einschnitte im Leben verursacht haben, Menschen, die anstelle des bisherigen Jobs eine wirkliche Berufung suchen, Menschen in Sinnkrisen, Mütter, deren Kinder jetzt versorgt sind und die sich fragen, Kann ich jetzt meinen Lebenstraum erfüllen? Es kommen auch solche, die ein diffuses Gefühl, dass mit ihrem Leben etwas nicht stimmt, dazu gebracht hat, sich endlich einmal um sich selbst zu kümmern. Und manche, die sich fragen: Was will ich eigentlich? Meine bisher älteste Teilnehmerin kam mit 70 Jahren, um nach dem Tod ihres Mannes nun endlich ihr selbstbestimmtes, eigenständiges Leben zu beginnen. Sie fragte sich: Wie mache ich das überhaupt? und war von Zweifeln geplagt: Darf ich das denn, muss ich nicht wieder dienen?

Die Menschen kommen aus allen Schichten, Kreisen und Altersgruppen. Meine bisher jüngste Teilnehmerin war 16 Jahre alt. Ab und an ist auch jemand dabei, der aus freien Stücken am Kurs teilnimmt, aus Freude an seiner Entwicklung, also schon weit bevor ihn eine Lebenskrise dazu zwingen würde. Das halte ich für weise und möchte es jedem nahelegen.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
ängstigt uns am meisten.
Unsere größte Angst ist,
grenzenlos mächtig zu sein.

N&L: Was stellst Du an den Kursteilnehmern fest, wenn Du sie vorher nachher betrachtest?

K.T.W.: Bei allem Respekt vor der Individualität eines Menschen kann ich doch sagen: Nachher sind es andere Menschen als vorher! Ihre Persönlichkeit hat sich, individuell verschieden, gewandelt. Sie leben viel mehr sich selbst aus ihrem tiefsten Wesen. Sie haben ihre eigenen neuen Perspektiven, frischen Lebensmut, Neugier. Viele haben glänzende, strahlende Augen. Du hast es ja selbst erlebt und erlebst es weiter.

Immer mal wieder kommt ein/e TeilnehmerIn zu mir und erzählt:
Weißt Du, was mich meine FreundInnen/KollegInnen gefragt haben? In wen ich verliebt sei!
Ha, ha, ha! Dann amüsieren sie sich. Sie sind eben in das Leben verliebt.

Allgemein ist zum Beispiel zu beobachten: Die Wahrnehmung, das Bewusstsein, die Achtung, das Selbstvertrauen, die Liebe und die Verantwortung für sich selbst sind gewachsen. Ebenso für die Mitschöpfung. Die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte, Träume wahrzunehmen und der Mut, ihnen innerlich Raum zu geben und sie im Leben ernsthaft zu berücksichtigen, sind geweckt und gestärkt. Die ureigendsten Werte sind klarer erkannt und die Kraft, sie im eigenen Leben zu realisieren wird erfahren.

Manche haben schon Lebensdurchbrüche für sich erzielt, jahrzehntelange Verhaltensmuster aufgelöst, sind sich ihrer Lebensaufgabe bewusst geworden. Andere haben viele kleine Schritte gemacht, die meisten kennen jetzt sich selbst besser auf der geistigen Ebene und verstehen mehr, warum wesentliche Dinge in ihrem Leben so sind, wie sie gerade sind. Es ist ein Wiederbelebungs-Kurs.

N&L: Kann man sagen, dass die Teilnehmer die Techniken, die Du ihnen nahe gebracht hast, heute noch genauso anwenden, oder verflüchtigt sich das mit der Zeit?

K.T.W.: Die Frage ist, welche Beziehung hast Du zu Dir selbst, was bist Du Dir wert? Wenn Du Dich auf den Kurs wirklich einlässt, erlebst Du, wie sich Dein Leben aufgrund der Anwendung der Kursinhalte tatsächlich positiv verändert. Du erfährst also über mehrere Wochen zunehmend, wie und was Du selbst tun kannst, um Dein Leben in der Weise zu gestalten, wie es Dir vorschwebt, jedoch bisher nicht möglich war.

Anders als bei der herkömmlichen Art, bei der Du Dich mit rationalen, vernünftigen, logischen Argumenten anzutreiben oder gar hinzuprügeln versuchst, um etwas durchzuziehen, kommt Leben aus der Vision aus der gegenüberliegenden Richtung. Es wirkt anziehend, verlockend, begeisternd, ja, verführerisch.

Solltest Du einmal aus Deiner Energie herausgefallen sein, kannst Du diese anziehende Wirkung selbst im Alltag erleben, wenn Du Dich für einen Moment an die Zeit Deines Lebens aus der Vision erinnerst und erfühlst, wie es Dir damit ging. Dann stellst Du Dir vor, wie es Dir gehen wird, nachdem Du ein Jahr Leben aus der Vision weiter praktiziert hast und erlebst Dich darin. Und dann stellst Du sie Deinem jetzigen Alltag gegenüber ...... dann ist die Entscheidung praktisch schon gefallen. Ich habe noch keinen mit sich selbst ehrlich umgehenden Menschen getroffen, der sich nach Durchhängern nicht wieder in dieser Weise von Leben aus der Vision angezogen gefühlt und wieder weitergemacht hat.

Sehr ermutigend ist es für mich auch, immer wieder zu erleben, wie Kursteilnehmer nach Abschluss des Kurses miteinander in Telefonkontakt bleiben, privat Treffen arrangieren, um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und Verbindung zu halten, auch gemeinsam etwas unternehmen, zum Beispiel einen Skitag arrangieren. Wenn möglich, stimmen wir das zeitlich so ab, dass ich mit dabei sein kann.

N&L: Was meinst Du, wer profitiert am meisten von dem Kurs?

K.T.W.: Am meisten profitiert derjenige vom Kurs, der sich vorbehaltlos auf ihn einlässt, es wirklich wissen will und die Dinge auch tut. Zum einen habe ich das bei Menschen beobachtet, die nichts mehr zu verlieren hatten oder so im Leiden steckten, dass es ihnen egal war, was ihnen hilft. Zum anderen bei solchen, die recht wach im Leben stehen und sich ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben.

Der Kurs ist ein Freifahrtschein für Deine lebenslange Reise zu Dir selbst. Deine sich immer stärker entfaltenden Reisebegleiter sind zunehmende Wachheit, wachsender Erfolg, sich intensivierendes Glück und andere ähnliche Qualitäten.

N&L: An diesem Kurs nehmen ja auch Akademiker teil und wenn man so sagen will reine Kopfmenschen. Haben diese Teilnehmer genauso viel Erfolg wie diejenigen, die sehr sensibel und die es gewohnt sind, mit inneren Bildern zu arbeiten?

K.T.W.: Nicht der intellektbetonte Mensch das sind oder waren wir ja alle sondern der intellektverhaftete Mensch kann es etwas schwerer haben. Nicht während des Kurses. Die Kursinhalte und Übungen sind so angelegt, dass der Intellekt mit ihnen nicht in Konflikt gerät. Allerdings kann der intellektverhaftete Mensch in der Zeit nach dem Kurs härter von seinem Verstand attackiert werden. Deshalb kann es für einen solchen Menschen besonders hilfreich sein, die innere neutrale Beobachterposition zu schulen, um mehr und mehr der Zeuge des eigenen Verstandes zu sein und nicht, wie meist üblich, das vom Intellekt okkupierte Opfer.

N&L: Gibt es auch Teilnehmer, die gar nichts damit anfangen können?

K.T.W.: Teilnehmer, die gar nichts mit Leben aus der Vision anfangen konnten, gab es bisher bei mir nicht. Allerdings gab es ein, zwei, die nach Kursbeginn meinten, dass sie das ja alles längst wüssten. Ich fragte sie: Warum ist Dein Leben dann noch so chaotisch? Doch wohl deshalb, weil Du es vielleicht weißt, es aber nicht kannst! Bei diesem Kurs geht es ums Tun! Darauf hin zogen sie sich zurück. Manch einer bleibt lieber in seinem Leiden stecken, da weiß er, woran er ist, denn das kann er kontrollieren, als sich auf das unbekannte Terrain des Glücks zu trauen. Diesen Menschen steht der kontrollierende Intellekt näher, als die Fülle des Lebens. Zu vertrauen ist eine immer neue Entscheidung. Sie scheuen sie.

N&L: Wie ist es zu erklären, dass viele der Teilnehmer während des Kurses im wahrsten Sinne des Wortes eine Vision haben, also ein Bild dafür, was eigentlich ihr Potenzial und ihre Bestimmung ist? Der Kurs heißt ja auch Leben aus der Vision. Welche Rolle spielt die Gruppenenergie dabei?

K.T.W.: Unsere gesamte rechte Gehirnhälfte arbeitet mit Bildern. Dieser Teil unseres Gehirns fehlt uns ja nicht, er ist ja da, auch wenn wir uns häufig wie Rechtshirnig- Amputierte benehmen. Die Inhalte und die Struktur des Kurses begünstigen, dass wir elegant an der linkshirnigen Kontrolle vorbei mit dem bildhaften Teil unseres Bewusstseins kommunizieren können. Und siehe da, dieser Teil antwortet uns ganz selbstverständlich in Bildern, in der bildhaften Darstellung unserer Vision. Obwohl wir ihn vielleicht jahrzehntelang ignoriert haben. Nach meinen Beobachtungen ist dabei der letztlich entscheidende Faktor auch nicht die Gruppenenergie, obwohl sie unterstützend wirkt, sondern die Präsenz eines Menschen, der diese Bilderenergie auszusenden vermag.

Hier berühren wir einen Komplex, der in unserer Gesellschaft viel zu wenig bewusst ist: Wozu brauchen wir überhaupt Menschen? Unter dem irreführenden Begriff Freisetzung von Arbeitskräften werden heute arbeitswillige Menschen ihrer Existenzgrundlage beraubt, um Weltweiten Spielern (Global Playern) einen Zuwachs an Macht und Profit zu sichern. In dem skrupellosen Spiel eines aus der natürlichen Ordnung geratenen Ego-Intellekts ist der beseelte Mensch zum Wegwerfprodukt weit unterhalb von Profitgier, Macht, Rohstoffen, Landbesitz usw. verkommen. Was macht denn den Wert eines Menschen aus? Sind das nicht Fähigkeiten wie unter anderem Selbst-Wahrnehmung, Selbst-Bewusstsein, Mit-Wahrnehmung (Verständnis, Mitgefühl, Mitempfinden) und Mittler zwischen der Innenwelt und dem Leben hier auf der Erde zu sein?

Dein Geld, Deine Milch, Deine Blumen und vieles andere kannst Du über Automaten beziehen. Deine Informationen, Deine Bildung kannst Du über das Lesen von Büchern, das Hören von CDs, das Ansehen von Videos aufnehmen. Wozu Menschen? Ja, natürlich, als Konsumenten. Und für die Betreuung der Maschinen. Als Mittler z.B. Verkäufer, Berater, als beseelter, mit-fühlender, intuitiver Mensch! - sind sie jedoch viel zu teuer, zu unzuverlässig, manchmal vielleicht gar suspekt!

Aber gibt Dir der Augen-Blick in den Spiegel der Seele bei einer wirklichen Begegnung mit einem Menschen nicht das Entscheidende im Leben? Kann ein seelenvoller Mittler - das Original - nicht ganz etwas anderes in Dir wachrufen als jede diesem Original noch so gut nachgemachte Kopie? Leben findet ausschließlich jetzt statt. Alle Automaten und Kopien präsentieren Dir Vergangenheit. Dagegen ist bei einer Waschmaschine, einem Auto, da, wo es um schwere Arbeit und ähnliches geht, nichts einzuwenden. Doch an einen Platz gestellt, wo ein Mensch seine Freude und seine Existenzgrundlage haben könnte, führen Automaten und Selbstbedienung im weitesten Sinne zur Verarmung des einzelnen Menschen und der Gesellschaft.

Die Mensch-zu-Mensch-Wirkung potenziert sich bei der Arbeit von Seele zu Seele, wie zum Beispiel in unserem Kursgeschehen. Die alten Geschichten- und Märchenerzähler, die Troubadoure und Schauspieler, die Weisen - sie alle verstanden es, wenn sie gut waren, im Innern ihrer Zuhörer und Zuschauer individuelle Resonanzen in Bild, Ton, Gefühl und Empfindung entstehen zu lassen, so dass jeder sein ureigenstes Erleben hatte, das in ihm Wachstum und Entwicklung auslösen konnte.

Von Jesus wird berichtet: Er predigte nicht wie die Schriftgelehrten, sondern mit Vollmacht! Die Schriftgelehrten sprachen aus dem intellektuellen Wissen ihrer Schriften heraus. Das kann höchstens den Intellekt des Menschen ansprechen, aber das geht nicht unter die Haut. Das erreicht die Seele des Menschen nicht, wenn es hoch kommt, denkt er darüber nach, doch er erlebt es nicht. Jesu Ansprache hingegen berührte, traf und bewegte die Menschen, seine Botschaft kam an, ging ins Herz. Wieso sprach er im Gegensatz zu den Schriftgelehrten mit Vollmacht? Er hatte seine innersten Werte gefunden und lebte sie im Alltag, er hatte erkannt, wer er wirklich war und ließ dieses innere Licht stark, klar und für jeden erlebbar durch seine transformierte Persönlichkeit leuchten, er wusste um seine Mission und verwirklichte sie jeden Tag. Er war mit sich selbst im Reinen und mit seiner Lebensaufgabe in Übereinstimmung. Er war ganz und gar in seiner Kraft, in seiner vollen Macht. Ein solcher Mensch geht unaufhaltsam seinen Weg, ist in der Verwirklichung seines Seins unwiderstehlich. Das meint Leben aus der Vision.

Diese Fähigkeit, ein holografisches, morphogenetisches Feld entstehen zu lassen, aus dem der Teilnehmer genau die Impulse und Auslöser empfängt, die er jetzt zu seinem individuellen Wachstum, zu seiner augenblicklichen persönlichen Entwicklung braucht, zeichnet einen guten Seelen-Begleiter und damit auch einen guten Seminarleiter aus. Diese Kommunikation in einem erweiterten Bewusstsein kann nur in der Gegenwart geschehen. Glückt diese Begegnung von Mensch zu Mensch, erfahren wir Leben pur. Das ist unvergesslich. Auf diese Weise zu lernen ist ein Genuss.

N&L: Du stehst den Teilnehmern besonders während des Kurses, jedoch auch darüber hinaus, für Fragen zur Verfügung. Was sind das für Fragen und Probleme, die beim Einzelnen auftreten? Und können diese befriedigend gelöst werden?

K.T.W.: Mit dem fünfwöchigen Kurs Leben aus der Vision gehen wir sozusagen in die Startlöcher, starten neu in den Lauf des Lebens und laufen ein Stück weit gemeinsam. Das alles ist Praxis. Dann läuft jeder auf seine Weise selbst weiter. Das ist ein unvergleichlicher Vorteil, denn meistens bekommst Du nur gesagt, wie Du starten und laufen sollst und bist danach auf Dich allein gestellt. In unserem Kurs läufst Du schon mal fünf Wochen gemeinsam. Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass der Teilnehmer energetischen Kontakt hält und sich meldet, wenn er mag. Er soll wissen: Wenn ich irgendwo hänge, ist da jemand, der weiß weiter.

Wenn wir in unserem Leben mit einer Neuorientierung ernst machen, tauchen nach und nach die Begrenzungen, Widerstände, ängste usw. auf, die es bisher verhinderten, unser Leben nach unseren Wünschen zu entfalten. Das ist natürlich ein Prozess, der länger als fünf Wochen dauern kann. Da wir lösungs- und nicht problemorientiert arbeiten, widmen wir uns diesen Hindernissen nur, wenn sie auftauchen. Wir suchen sie nicht, denn es ist ein fundamentaler Irrtum, zu glauben, wenn wir alle Probleme beseitigt hätten, wären wir perfekt obwohl das ganz logisch erscheint. Paradoxerweise tauchen immer neue auf. Leben ist viel mehr als nur logisches Denken.

Es sind alle möglichen Lebensfragen und -probleme, die auftauchen. Bisher konnten alle gut gelöst werden. Die Antworten auf nach dem Kurs auftauchende Fragen führen häufig zu einem vertieften Verständnis des Lebens aus der Vision.

N&L: Wenn man alle Möglichkeiten dieses Lebens und seines eigenen Potenzials erfasst hat, kann man dann noch als normaler Angestellter zur Arbeit gehen? Viele Menschen leiden durch die Arbeitsumstände, weil sie nicht ihrem Wesen entsprechen. Viele Sensible, die dabei nicht krank werden wollen, brechen aus und machen sich selbständig. Was kann der Kurs für die Wirtschaft, für Unternehmen leisten?

K.T.W.: Bei vielen Menschen erlebe ich, dass sie gar nicht alle Möglichkeiten dieses Lebens und ihres eigenen Potenzials zu erfassen brauchen, bei ihnen genügt es schon, wenn sie Teile von beidem erkennen, um sie in inneren Widerspruch zu den in unserer Gesellschaft herrschenden, von ihnen als Einengung empfundenen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu bringen.

In einer solchen Situation befand ich mich seinerzeit bis zur Ausweglosigkeit, als ich meinen Assistentenberuf an der Fachhochschule an den Nagel hängte und ausstieg.

Heute kann ich jedem, der sich in einer eingeschränkten Situation erlebt, sei es mit seiner Arbeit, seinem Partner, Kindern und anderem, nur raten, den Kurs zu machen. Ich habe da bei Teilnehmern schon Wandlungen erlebt, die für sie wie ein Wunder waren. Wenn wir lernen, den Dingen innerlich anders zu begegnen, erleben wir sie nicht nur selbst anders, sondern sie können sich auch in der Außenwelt zu unseren Gunsten verändern.

Auch für den, der aussteigen, sich selbständig machen will, ist der Kurs ein großer Gewinn. Er kann damit seine Vergangenheit sauber abschließen und neue, in ihm selbst gegründete Perspektiven für seine Zukunft entwickeln.
Mit Leben aus der Vision können nicht nur Einzelpersonen ihr gesamtes Leben erfolgreich gestalten.

Auch Unternehmen und die Wirtschaft können sich damit auf eine grundsolide Basis stellen. Mit lebenskonformem Wachstum und natürlichem Wandel und Entwicklung können sie optimalen Gewinn in Übereinstimmung mit Mensch und Umwelt erzielen. Ich habe mit Führungskräften wie Selbständigen, Unternehmern, Leitenden Angestellten, Unternehmensberatern und Managern mit diesem Kurs gearbeitet. Mit großem Erfolg, auch Begeisterung. Sie beginnen, diese Inhalte auf ihre Weise in die Unternehmen zu tragen. Unmittelbarer und durchschlagender könnte der Erfolg in einer Firma sein, wenn eine Unternehmensspitze gemeinsam den Kurs macht und dann Leben aus der Vision miteinander praktiziert. 1+1+1+1 ist zwar rechnerisch gleich 4, doch im Bereich des Bewusstseins potenzieren sich die Kräfte, so dass die zehn- oder zwanzigfache Wirkung oder mehr dabei heraus kommen kann. Das gilt übrigens auch für Partnerschaften.

Um etwas zu erreichen,
müssen wir uns in Bewegung setzen.

N&L: Für viele ist der Kurs der Einstieg in ein neues Lebensgefühl hinsichtlich Qualität und inneren Frieden. Was wären für Dich begleitende Maßnahmen, um den Effekt noch zu verstärken? Welche Rolle spielt der Kontakt mit der Natur dabei bzw. sich überhaupt wieder mit der Natur in Einklang zu fühlen?

K.T.W.: Primär geht es zunächst darum, Leben aus der Vision auf Dauer nicht nur mit den Morgen- und Abendübungen und ab und zu einigen Prozessen genug sein zu lassen, es damit also abzuhaken, ähnlich, wie man das tägliche Zähneputzen absolviert. Natürlich ist das viel besser als nichts, doch sollte es dabei nicht bleiben. Wie der Begriff sagt, handelt es sich hierbei um das Leben. Also, integriere mit der Zeit mehr und mehr vom Kurs in Deinen Alltag, verdaue es, so dass es zu Deinem Eigenen wird. Setze Dich damit jedoch nicht unter Druck, sondern lasse es so mühelos wie möglich und mit Freude geschehen. Bedenke, dass Du Dich innerlich veränderst, sei liebevoll konsequent, zugleich auch geduldig und nachsichtig mit Dir. So wirst Du alles für Dich Wesentliche erfahren.

Es braucht keine begleitenden Maßnahmen, um den Kurseffekt zu verstärken. Die Kursinhalte und Möglichkeiten decken alles Nötige und Wichtige synergetisch ab. Willst Du den Effekt verstärken, kannst Du tiefer ins Gefühls- und Bilderleben gehen, was mit der Zeit sowieso von allein geschieht, oder Du verlängerst Deine Übungen oder steigerst ihre Häufigkeit. Doch eile mit Weile. Das Ansinnen, den Effekt zu steigern, ist natürlich ein Produkt des Verstandes, dem es um Leistungssteigerung geht. Die Hauptwirkung des Kurses läuft nicht über den Intellekt, sondern seine Basis ist Ganzheitlichkeit. Traue in dieser Hinsicht also mehr Deinem Empfinden als Deinen Gedanken. Praktizierst Du auf diese Weise, wird sich auch Deine Beziehung zur Natur vertiefen.

Wenn Dein Schwerpunkt auf Leben aus der Vision liegt, wirst Du eines Tages feststellen, dass Du der Natur auf bisher vielleicht unbekannte Weise näher bist, obwohl Du Dich mit keinem Quäntchen damit befasst hast. Das geschieht von alleine und bleibt nicht stehen, sondern geht weiter.

Das Ungewohnte ist auch, dass Du Dir immer weniger überlegen musst, stattdessen fällt Dir das Rechte zur rechten Zeit ein, oder Du fühlst es oder hast eine innere Gewissheit. Lass Dich immer mehr auf dieses Leben ein. Keine Angst, Dein Intellekt wird nur von artfremder Arbeit entlastet, von dem, was andere Bereiche Deines Bewusstseins wirklich besser können. Seine Domäne, in der er glänzen kann, bleibt ihm - und Dir.

Wenn ich sage, neben dem Praktizieren des Kurses brauchst Du nichts weiteres, so heißt das nicht, dass Du nicht alles, was Du möchtest, anschauen und ausprobieren könntest. Nur direkt brauchen, um mit dem Kurs besser voran zu kommen, tust Du es nicht.

Zum Beispiel kannst Du aus Spaß an der Freud diese Übung probieren: Löse Dich so häufig wie möglich bewusst aus der Identifikation mit Deinem Verstand, indem Du Dich in Deine innere Beobachterposition begibst. So kommst Du Deinem Ego-Intellekt auf die Schliche und musst ihm immer weniger ausgeliefert sein.

Eine weitere Möglichkeit, mit Spaß an der Freud etwas für Dich zu tun, ist, den Kurs Leben aus der Vision bei mir zu wiederholen. Manche machen das nach drei Monaten, andere nach zwölf Monaten. Mit überaus großem Gewinn. Auch die Seminare mit Ilona Selke und Don Paris lassen Dich tiefer und sehr bereichernd eintauchen in Dein Leben aus der Vision. Termine findest Du auf meiner Internetseite, oder ich sende sie Dir auf Anfrage.

Es ist verrückt.
Man hätte eigentlich schon die
ganze Zeit danach leben können.
Dann wäre vieles einfacher gewesen.

Kursteilnehmerin

N&L: Für wie wichtig hältst Du das Lesen des Buches Jetzt Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle für das Nachempfinden dessen, was im Kurs Leben aus der Vision gelehrt wird?

K.T.W.: Es ist, wie Du gesagt hast. Dieses Buch nicht nur zu lesen, sondern sich vor allem zum Fühlen und Erleben anregen zu lassen, ist eine gute Möglichkeit, den Kurs aus einer anderen Perspektive nachzuerleben. Ich schätze es sehr. Ich kann es jedem Kursabsolventen empfehlen. Am besten, nachdem er Leben aus der Vision einige Zeit praktiziert hat. Dann ist ihm aus eigener Erfahrung noch mehr bewußt, wovon die Rede ist.

N&L: Wir könnten noch unendlich viel über Leben aus der Vision sagen. Für heute erst einmal vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude mit den Kursteilnehmern.

K.T.W.: Ich bedanke mich, auch für die guten Wünsche und freue mich in der Tat sehr auf die Arbeit mit meinen Kursteilnehmern.

Das Interview führte Dagmar Fischer.